Donnerstag, 29. Mai 2014

Kathrin filzt! [Teil 4]

Guckt mal, der kleine Filzvogel piept... Vor einiger Zeit habe ich euch ja meine allerersten Trockenfilzversuche gezeigt [Klick: Teil 1 | Teil 2 | Teil 3]. Dabei ist es nicht geblieben... Beim letzten Besuch im Bastelladen ist eine Filzbastelpackung in mein Körbchen gehüpft, aus dem es dann bald gepiept hat... Darf ich vorstellen? Franz Filzflausch von und zu Piep der I. (aber bestimmt nicht letzte...)! Achtung, es folgen viiiele Fotos:

 Wenn Herr Filzflausch gute Laune hat, steht sein bestes Stück - seine imposante Flauschfeder natürlich - wie eine Eins :

  

 Dann tippelt und tappelt er hin und her um sich von seiner besten Seite zu präsentieren:
 

 Mit etwas Glück hört man ihn auch mal tirilieren:


 Und ja, ab und an wird er sogar richtig handzahm:


Aber wehe, weeeehe, man schenkt ihm und seinem betörend schönen Federkleid nicht genug Beachtung... Dann ist er ganz schnell eingeschnappt!
 


Soviel zu den Eigenheiten von Herrn Filzflausch, ich hoffe euch hat die kleine Fotodoku über meinen neuen Mitbewohner gefallen

Nun möchte ich aber noch zeigen, wie Herr Filzflausch geboren wurde, äh, also wie ich den Vogel gefilzt habe! Wie ihr sehen werdet, handelt es sich hierbei auch um einen umfilzten Styroporkörper. Mein erster Umfilzversuch war ja das Herz...

Material:
  • Styroporform "Vario" und dazu gehörige Drahtfüße von der Fa. Rayher
  • weiße Marabufedern
  • und natürlich die normale Trockenfilzausstattung (Filzwolle in verschiedenen Farben, Filznadeln, harter und weicher Untergrund, Schere, etc - siehe auch hier)

Anleitung (frei nach Kathrin - der Bastelpackung liegt nämlich keine bei!):

 1. Als erstes geht es ans Vorbereiten des Arbeitsbereichs.



 
2. Zuerst habe ich den Styroporkörper umfilzt. Dazu habe ich orange Merinowolle verwendet.
 


  3. Dann habe ich viiiel Zeit mit den Details verdaddelt: 
  • Augen - bestehend aus je einer großen weißen und kleinen schwarzen frei gefilzten Filzkugel)
  • Schnabel - bestehend aus einem viereckig gefilzten Stück gelber Merinowolle, das ich mit Hilfe der Schere in Schnabelform gebracht habe
  • Flügel - erst mit weißer Merinowolle die Grundform groß gefilzt, dann ein paar hellgrüne und gelbe Wollfasern dazugefilzt; das Flügelende habe ich nahezu ungefilzt gelassen um es natürlicher, "ausgefranster" wirken zu lassen
  • Kopf- und Schwanzfeder - bestehend aus je einer gekürzten weißen Marabufeder

 

  4. Dann wurden die gefilzten Details am Körper festgefilzt, mit einem Schachlikspießchen Löcher für die Füße gestochen,  die Drahtfüße befestigt, und die beiden Federn eingestochen.





  Apropos "piep", jetzt habe ich schon wieder dieses blöde Lied im Ohr! Wollt ihr auch mal...?

 


Ich habe euch gewarnt!



Er hat sich übrigens recht bald ein anmutiges Vogelfräulein angelacht...



Gefällt euch mein Piepmatz?
Ich wünsche euch noch einen schönen Männertag!


 

Kommentare:

  1. Der ist echt niedlich geworden. Jetzt habe ich Lust das auch mal auszuprobieren.

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