Freitag, 30. Oktober 2009

Bastelprojekt: Silberhochzeit meiner Eltern


Zur Silberhochzeit habe ich meinen Eltern eine Verpackung für die Geschenkgutscheine gebastelt, die sie von uns bekommen haben. Da es sich bei den Gutscheinen um eine Fahrt mit dem Heißluftballon und eine Übernachtung im Fichtelberg-Haus (Oberwiesental) handelt, habe ich mir als Verpackung einen "Heißluftballon" und einen "Berg" ausgedacht...

Vielleicht findet der eine oder die andere eine Anregung, selber mit Gipsbinden kreativ zu werden - es ist einfacher, als es aussieht! Und übrigens: Meine Eltern fanden die Idee super, und haben beide Gutscheine schon eingelöst^^


Material:
  • 3 Luftballons
  • Klebeband
  • 3-5 Rollen Gipsbinde aus der Apotheke (je nach gewünschter Stabilität der Verpackung)
  • Eimer mit Wasser
  • Schere
  • Acrylfarbe in rot, gelb, grün, braun, schwarz, weiß
  • Pinsel, Sprühlack
  • 1 schwerer Blumentopf (am besten aus Keramik)
  • 6 Metallschaschlykstäbe, Memohalter o.ä.
  • Paketschnur
  • Behälter, auf denen die Gipsarbeiten während der Trocknungszeit unbeschadet liegen können
Anleitung:
  • Zunächst bläst man die Luftballons soweit wie benötigt auf. Für den "Heißluftballon" reicht also ein großer, und für den "Berg" einen mittelgroßen und einen kleinen. Die Enden gut verknoten - die Luft darf während der weiteren Arbeit nicht entweichen!
  • Dann klebt man für den "Berg" den kleinen auf dem mittelgroßen Luftballon mit Klebeband fest.
  • Nun darf gematscht werden - am besten in der Badewanne! :-) Man schneidet sich nacheinander ca. 20 cm lange Streifen der Gipsbinde ab, weicht die Gipsbinde ganz kurz (!) im Eimer mit Wasser ein, und legt sie sorgfältig von der Mitte ausgehend auf die Luftballons und streicht die Streifen mit befeuchteten Fingern schön glatt. Für den "Heißluftballon" kann man den Luftballon fast vollständig bekleben und immer gut glattstreichen, man muss nur unten ein Loch (für den Brenner - bzw. später den Gutschein ;-)) freilassen. Für den "Berg" wird das ganze etwas fummeliger: Die beiden Luftballons müssen mit der Gipsbinde so miteinander verbunden werden, dass man statt der zwei Luftballons einen "etwas unförmigen" (und somit natürlicher wirkenden!) Berg mit Erhöhungen und Vertiefungen erhält. Dazu muss man die Gipsbinde mit den feuchten Fingern einfach immer wieder hier und da zusammenstauchen. Den Rand zum Boden hin etwas abflachen, damit der "Berg" stabil steht. Auch hier bleibt der Boden frei, denn da soll ja später der Gutschein hinein. Wenn mehrere Lagen der Gipsbinde übereinanderliegen, sollte die Arbeit sich stabil und schwer anfühlen!
  • Tja, jetzt heißt es erstmal geduldig sein - die Gipsbinde muss vollständig trocknen! Die Lagerung erfolgt am besten auf dafür geeigneten kleinen Behältern in der Badewanne - der "Heißluftballon" wird mit der Oberseite nach unten gelagert (damit die Wölbung oben etwas platt wird) und der "Berg" natürlich so wie er steht!
  • Während der Trocknungszeit kann nun der "Korb" für den "Heißluftballon gebastelt werden. Dazu wird zunächst der Keramiktopf bräunlich angemalt. Dann wird die Paketschnur um den Topf gewickelt und fest verknotet, indem die 6 Memohalter als "Stützen" in regelmäßigem Abstand senkrecht stehend mit eingearbeitet werden. Denn auf den Memohaltern wird die "Heißluftballonhülle" später ruhen!
  • Wenn die Gipsbinde volltändig getrocknet ist, geht es ans Anmalen: Den "Heißluftballon" schön bunt abwechselnd in gelb und rot (mit schwarzen Linien), und den "Berg" in Grün- und Brauntönen (für einen schönen 3D-Effekt!) mit einer weißen Schneekuppe. Nach dem Trocknen alles gut lackieren!
  • zum Schluss müssen nur noch die Gutscheine in den beiden Verpackungen verstaut und die "Heißluftballonhülle" auf dem "Korb" bzw. den Memohalter-Stützen befestigt werden, so dass der Ballon zu schweben scheint.

Kommentare:

  1. Wow, das ist ja toll! Finde die Idee total süß und so schön persönlich. War bestimmt viel Arbeit, oder?

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  2. Hallo Taika, danke für deinen Gegenbesuch und das Lob :) Der Heißluftballon war nicht ganz ohne, aber der Berg ging relativ fix, da ich hier weniger akkurat arbeiten musste.

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